Sjors Martens, Commercial Director bei Eco-Movement, erläutert Mobility Portal Europe, wie die Daten des Unternehmens zu EV-Ladestationen Betreibern dabei helfen können, ihr Angebot und das Kundenerlebnis zu optimieren. Nachfolgend finden Sie alle Details.
„Wettbewerbsfähig bleiben, sich an neue Trends anpassen und fundierte Geschäftsentscheidungen treffen“ – das sind nur einige der Vorteile, die Betreiber von Ladestationen (CPOs) mit Eco-Movement genießen.
Sjors Martens, Eco-Movement
Dies erklärtSjors Martens, kaufmännischer Direktor des niederländischen Unternehmens, gegenüberMobility Portal Europe.
Als führender Anbieter von Daten zu Ladestationen für Elektrofahrzeuge bietet die Plattformhochwertige Informationen, weltweite Abdeckung und Echtzeit-Updates.
Aber wie optimiert dies die Wettbewerbsfähigkeit von CPOs?
Die Aufnahme in diese umfassende Datenbankerhöht die Sichtbarkeit von Ladestationen und zieht mehr Nutzer an.
Betreiber können diese Informationen nutzen, um den aktuellenStandort von Punkten, Tarifen und Erkenntnissen zu bewerten, mit dem Ziel, Versorgungslücken zu identifizieren unddie Infrastruktur erfolgreichzu erweitern und zu optimieren.
Derzeit sind dieNiederlandeeines der führenden Länder beim Übergang zur Elektromobilität, was zum Teil auf die zahlreichen angebotenen Anreize zurückzuführen ist.
Nach offiziellen Angaben der RAI, BOVAG und RDC Associationwurden im Jahr 2023 369.791 Neuwagen zugelassen, womit die Prognose von 340.000 Einheiten übertroffen wurde.
Dieses Wachstum ging laut NAL mit über500.000 Ladestationen einher, darunter 442.000 private, 140.000 halböffentliche und 4.500 schnelle halböffentlicheLadestationen.
Mit diesen Daten können CPOsihr Ladenetzwerk strategischplanen und optimieren, indem sie Gebiete mit hoher Nachfrage und potenzielle Expansionsmöglichkeiten identifizieren.
Davon profitieren nicht nur die Betreiber, sondern auch die Nutzer, die Zugang zugenauen und aktuellen Informationen erhalten, die zu 100 Prozent zuverlässig sind.
„Bei Eco-Movement beobachten wir aufmerksam die regulatorischen Entwicklungen in ganz Europa und haben einen Service entwickelt, der CPOs dabei unterstützt, ihre Ladestationen an die National Access Points (NAPs) zu melden“, erklärt Martens.
Daher ist eines der Ziele des Unternehmens für dieses Jahr dieIntegration und Unterstützungvon NAPs gemäß den europäischen Vorschriften.
Wie? Durch fortlaufende Gespräche mit verschiedenen Regierungsebenen, um deren Umsetzung aktiv zu unterstützen und zu fördern.
Es ist erwähnenswert, dass zu den Unternehmen und Institutionen, die auf ihre Dienste zurückgreifen, Google Maps, Apple Maps, Tesla, TomTom, ABetterRouteplanner, HERE und das EAFO-Portal der Europäischen Kommission gehören.

Hinzu kommt noch ein weiteres Ziel.
Elektroautos stehen nicht allein im Mittelpunkt der europäischen eMobility-Agenda, auch die Dekarbonisierung desSchwerverkehrsist von entscheidender Bedeutung.
Daher wird im Jahr 2023 die Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) als Teil des„Fit for55“-Pakets verabschiedet.
Die Verordnung schreibt allgemein die Installation von Ladestationen für schwere Fahrzeuge mit einer Mindestleistung von 350 Kilowatt alle 60 Kilometer entlang des Hauptnetzes des RTE-T vor.
Zusätzlich alle 100 km auf dem umfassenden RTE-T-Netz ab 2025, mit vollständiger Abdeckung bis 2030.
CPOs müssen den Verbrauchern über elektronische Medien umfassende Informationen über Verfügbarkeit, Wartezeiten und Preise an verschiedenen Stationen zur Verfügung stellen.
Und genau hier Eco-Movement einen Beitrag leisten.
In Anerkennung der Bedeutung des Ladens von Schwerlastkraftwagen konzentriert sich die Plattform darauf,spezifische Datenüber Ladestationenzu sammeln und bereitzustellen, die für diese Fahrzeuge geeignet sind.
Derzeit sind die Niederlande und Deutschland die Haupttreiber des Elektrifizierungswachstums in der EU und machen65 Prozentdes Umsatzes aus.
Laut dem Europäischen Automobilherstellerverband (ACEA) stiegen die Zulassungen von eTrucks in den Niederlanden um1.463,6 Prozent.
Der Fokus Eco-Movementgeht jedoch über die Niederlande und sogar Europa hinaus undumfassteinenglobalen Ansatz, der Amerika, Ozeanien und zunehmend auch den Nahen Osten und Asieneinschließt.
Insbesondere umfasst die Datenbank899.007 Anschlüsse, die sich auf 73 Länder verteilen.
„Unsere Mission ist es, einenvollständigen globalen Datensatz vonLadestationen zu erstellen, der alle Regionen weltweit abdeckt“, erklärt Martens.
Wie funktioniert das? Durchdie Zusammenarbeit mit Navigationsunternehmen und App-Entwicklern, um eine zuverlässige und einfache Navigation zu Ladestationen zu schaffen, die durch deren Datendienste unterstützt wird.
Dadurch werden Ladestationen besser sichtbar,was das Erlebnis für Endnutzervon Elektrofahrzeugenverbessert.
Auf diese Weise möchte das Unternehmen „umfassende und genaue Informationen“ bereitstellen und so die weltweite Verbreitung von Elektrofahrzeugen fördern.
